Natalie Ingwersen

Natalie Ingwersen

Musik begleitet mich mein ganzes Leben, und mein Herzensinstrument ist die keltische Harfe.

Ich liebe sie einfach – und das ist wahrscheinlich die beste Voraussetzung, dass ich mit ihr auch die Herzen der Menschen erreichen kann.

Das ist ein beglückendes Erlebnis für mich.

Spielen tu ich in unserem Raum für Klang und Stille (das LuaLe), auf der Straße, in Krankenhäusern, manchmal im Gefängnis – und engagieren lasse ich mich auch hin und wieder.

Ich bin nicht gern Entertainerin, aber ich liebe es, innere Räume zu öffnen. Räume zum eintauchen, abtauchen und beschenkt wieder auftauchen.

Darum spreche ich meist zwischendurch nicht, und viele Menschen, die mich kennen, wissen und genießen es inzwischen.

Aber im LuaLe leben auch noch andere wunderbare Klänge, denen man in manchen Angeboten von mir lauschen kann, zb bei Klangreisen („im Liegen fliegen“) und während der „Klänge zur Nacht“.

Und dann mag ich gern Rhythmus.

Meine Begeisterung liegt mehr beim Rhythmus an sich und nicht bei speziellen Rhythmen.

So bin ich weder eine Fachfrau für afrikanisches Trommeln oder Samba-Trommeln (habe aber beides jahrelang gemacht), sondern eher eine für die rhythmischen basics. Ich finde es auch schön, Dinge zu mischen, wie sie mir halt gefallen.

Und mit diesem „Kraut-und-Rüben-Know-How“ (damit meine ich: von Vielem etwas, aber auf nix spezialisiert) leite ich Trommelgruppen.

Ich mag gern immer hin spüren, was sich stimmig und authentisch anfühlt und auf das Leben reagieren. Daraus entstehen manchmal auch größere Projekte, wie zb das LuaLe und unser Café nebenan, die LuaFee.

In beiden Räumen wirken auch viele andere Menschen mit, und das gefällt mir!

Mir ist es immer ein großes Anliegen gewesen, das zu tun, was mein Herz beglückt, was mich berührt. Und so finde ich es auch toll, mit meiner Schwester und dem gemeinnützigen Sophia-Verein zwei Räume angemietet zu haben, in denen wiederum andere Menschen etwas anbieten können, was ihr Herz beglückt.

Denn alles, was dem Herzen entspringt, kann unsere Welt gut gebrauchen!