LuaLe

~Lust Auf Leben~

Den Raum in der Norderstraße 136 direkt am Nordertor eröffneten wir im Dezember 2013. Einen Raum hatten wir gefunden, aber keinen Namen. Dann kam über Nacht die Lust auf Leben und wir machten daraus LuaLe. Dieses Thema zieht sich als Grundgedanke wie ein roter Faden durch alle unsere Angebote und Veranstaltungen.

Das LuaLe versteht sich als Raum für

  • Klang und Stille
  • Teilen und Schenken
  • Spiritualität und Gemeinschaft

Viele Angebote haben den Klang oder die Stille im Zentrum. Wir freuen uns, wenn Menschen das „Lauschen“ wieder entdecken, mehr zu sich kommen und die innere Stimme wieder hören. Seit vielen Jahren gibt es Angebote wie Zauber der keltischen Harfe, Meditation und Singen.

Klang und Stille im LuaLe

Inzwischen gibt es viele Freunde, die das Angebot des LuaLe erweitern z.B. mit Yoga, Qigong oder Mantren singen. Ein Höhepunkt ist immer wieder das Varieté, ein bunter, inspirierender Abend, an dem die unterschiedlichsten Künstler für Überraschungen sorgen.Alle Veranstaltungen, in denen viel gesprochen wird, wie z.B. Vorträge oder Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck finden inzwischen im Café statt, das wir 2017 dazu bekamen.

Es gibt im LuaLe keine Eintrittspreise oder Kursgebühren. Es steht lediglich eine Schale für Schenkungen auf dem Tisch. Von Anfang an war es uns ein tiefes Anliegen, einen anderen Umgang mit Geld anzuregen. Der Zugang zu unseren Angeboten, zu Kultur und zu Gemeinschaft soll für jede und jeden möglich sein, unabhängig vom Einkommen. Wir möchten einen Raum schaffen, in dem wir zusammen einen neuen Umgang mit Geld lernen können, einen Umgang, der nicht auf finanzielle Gewinne, sondern auf Vertrauen, Bedarf und auf das Wohl aller ausgerichtet ist. So lernen wir alle miteinander teilen und schenken.

Die Initiatorinnen des LuaLe waren 2013 Hannelore und Natalie Ingwersen, die hier vorgestellt werden.

Hannelore Ingwersen

Hannelore Ingwersen

Berufliche Erfahrungen als Sozialpädagogin, Yogalehrerin, Waldorfkindergärtnerin, Trauerbegleiterin, Supervisorin und Leiterin eines Hospizes. Seit vielen Jahren Leitung von Kursen und Seminaren und Schweigewochen in Klöstern und Gemeinschaften im In- und Ausland.

Mit diesem Erfahrungsschatz im Rücken und im Herzen begleite ich mit großer Freude Menschen auf ihrem spirituellen Weg.

Homepage: www.hannelore-ingwersen.de

Natalie Ingwersen

Natalie Ingwersen

Musik begleitet mich mein ganzes Leben, und mein Herzensinstrument ist die keltische Harfe.

Ich liebe sie einfach – und das ist wahrscheinlich die beste Voraussetzung, dass ich mit ihr auch die Herzen der Menschen erreichen kann.

Das ist ein beglückendes Erlebnis für mich.

Spielen tu ich in unserem Raum für Klang und Stille (das LuaLe), auf der Straße, in Krankenhäusern, manchmal im Gefängnis – und engagieren lasse ich mich auch hin und wieder.

Ich bin nicht gern Entertainerin, aber ich liebe es, innere Räume zu öffnen. Räume zum eintauchen, abtauchen und beschenkt wieder auftauchen.

Darum spreche ich meist zwischendurch nicht, und viele Menschen, die mich kennen, wissen und genießen es inzwischen.

Aber im LuaLe leben auch noch andere wunderbare Klänge, denen man in manchen Angeboten von mir lauschen kann, zb bei Klangreisen („im Liegen fliegen“) und während der „Klänge zur Nacht“.

Und dann mag ich gern Rhythmus.

Meine Begeisterung liegt mehr beim Rhythmus an sich und nicht bei speziellen Rhythmen.

So bin ich weder eine Fachfrau für afrikanisches Trommeln oder Samba-Trommeln (habe aber beides jahrelang gemacht), sondern eher eine für die rhythmischen basics. Ich finde es auch schön, Dinge zu mischen, wie sie mir halt gefallen.

Und mit diesem „Kraut-und-Rüben-Know-How“ (damit meine ich: von Vielem etwas, aber auf nix spezialisiert) leite ich Trommelgruppen.

Ich mag gern immer hin spüren, was sich stimmig und authentisch anfühlt und auf das Leben reagieren. Daraus entstehen manchmal auch größere Projekte, wie zb das LuaLe und unser Café nebenan, die LuaFee.

In beiden Räumen wirken auch viele andere Menschen mit, und das gefällt mir!

Mir ist es immer ein großes Anliegen gewesen, das zu tun, was mein Herz beglückt, was mich berührt. Und so finde ich es auch toll, mit meiner Schwester und dem gemeinnützigen Sophia-Verein zwei Räume angemietet zu haben, in denen wiederum andere Menschen etwas anbieten können, was ihr Herz beglückt.

Denn alles, was dem Herzen entspringt, kann unsere Welt gut gebrauchen!