Wir über uns

Wie ist alles entstanden?

2010 wurde der Verein „Sophia e.V. Verein zur Förderung von Spiritualität, Gesundheit und Lebensfreude“ gegründet mit dem ursprünglichen Ziel, der Erfahrung mit der Stille Raum zu geben und dadurch Gesundung und Vertiefung zu erfahren. Sophia heißt „Weisheit“ und von Anfang an ging es uns um die Herzensweisheit und um einen weiblichen Weg, auf dem wir uns führen und einen Schritt nach dem anderen entstehen lassen.

Das Ziel des Vereins war bei der Gründung, die Seminararbeit von Hannelore Ingwersen insbesondere für nicht so finanzkräftige Menschen aus sozialen Berufen zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass niemand aus finanziellen Gründen von den Angeboten ausgeschlossen blieb.

Vier der Gründungsvorstandsmitglieder sind auch heute noch im Vorstand: Hannelore Ingwersen (Neukirchen), Maria Trendelkamp (Neukirchen), Hans-Martin Kuhlmann (Hamburg) und Marion Ingwersen (Ulsnis). Dazu gekommen sind Natalie Ingwersen (Flensburg) und Dörte von Wietersheim (Hamburg).

Eigentlich hätte es damit gut und genug sein können… Doch dann kamen im Lauf der Jahre überraschend und ohne dass wir das geplant hatten, von außen Anfragen und Angebote auf uns zu, so dass wir uns immer wieder fragen mussten, ob wir „Ja“ sagen zu dem, was da offensichtlich durch uns in die Welt kommen wollte.

Zunächst kam 2013 über Natalie Ingwersen der Impuls, einen Raum in Flensburg für Klang und Stille zu suchen. Hannelore und Natalie Ingwersen (die beiden Schwestern, von denen die eine für Stille und die andere für Klang steht) haben mit Unterstützung einer kleinen Frauengruppe viele Vorbereitungen getroffen (u.a. auch eine Erweiterung der Satzung), so dass im Dezember 2013 das LuaLe in Flensburg eröffnet werden konnte mit den „Klängen zur Nacht“, 12 Konzerten in den Raunächten, die seitdem jedes Jahr von immer mehr „lauschenden“ Menschen besucht werden.

Vom ersten Tag an gibt es keine Eintrittspreise und Kursgebühren, sondern wir sammeln Erfahrungen mit einer neuen Kultur des Schenkens. Es ist uns sehr wichtig, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Einkommen Zugang zu Kultur und unseren Angeboten haben und dass wir uns an dem Wohl aller orientieren im Sinne einer Gemeinwohlökonomie.

2016 wurde uns ein kleines Haus in Neukirchen, direkt an der Flensburger Förde angeboten. Fast ein Jahr lang und mit finanzieller wie auch tatkräftiger Hilfe von Freunden haben wirdas Hausrenoviert und damit das Ostseehaus als Ergänzung zum LuaLe geschaffen.

Im Ostseehaus kann man eine Auszeit machen und Stille und Natur in dieser wunderbaren Landschaft genießen. Im Meditationsraum treffen sich immer wieder Gruppen und Gäste zur Meditation, zu Körperübungen oder zum Friedensgebet. Maria und Hannelore wohnen auf dem Gelände. Wie beim LuaLe war auch beim Ostseehaus von Anfang an klar, dass der Sophia e.V. die Trägerschaft übernahm.

Als uns 2017 das Café neben dem LuaLe angeboten wurde, war das anders.

Nach langen Wochen des Überlegens und Entscheidens gründeten Natalie und Hannelore eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und übernahmen persönlich das volle Risiko für das Café. Sie wurden bestärkt durch eineGruppe von Mietschenkern, die für das erste Jahr einen Teil der monatlichen Mietkosten beisteuerte.

So konnten wir nach einigen Monaten der Renovierung und mit vielfältiger Unterstützung beimRenovieren und Einrichten im Juli 2017 das Café „Die LuaFee“ eröffnen.Ein großer Kreis von insgesamt etwa 50 Menschen hat auf ganz unterschiedliche Weise dazu beigetragen.

Jetzt ist das Café ein Ort für Kultur, Begegnung und Lebensfreude geworden und hier entsteht immer wieder und immer mehr Gemeinschaft. Viele Frauen und Männer kochen und backen für das Café, stehen in der Küche oder hinter dem Tresen und pflegen den Raum. Das geschieht bisher alles ehrenamtlich aus Freude am gemeinsamen Tun und in innerer Verbundenheit mit dem Projekt. Es hat sich eine „Kerngruppe“ gebildet, die jeden Samstag zusammen frühstückt und dabei auch bespricht, was ansteht. Inzwischen ist auch das Café in die Trägerschaft des Sophia e.V. übergegangen.

In einer Atmosphäre, die einem das Herz öffnet (wie es ein Gast ausdrückte), begegnen sich nun in der LuaFee Gäste und Mitarbeiter, singen, spielen, weinen oder lachen zusammen – Junge und Alte, Menschen, die sich an dem Ort zugehörig und zu Hause fühlen.

So haben wir in den vergangenen Jahren entstehen lassen, was das Leben uns als Impuls und Anfrage gezeigt hat, und wir sind gespannt, wie es weiter gehen wird.